Bedeutende Fachstimmen melden sich zu Wort

Prof. Dr. Bhakdi

Die drastischen Maßnahmen seit dem Ausbruch der Corona-Epidemie in China lösen bei vielen Menschen Angst oder sogar Panik aus. „Fakten statt Panikmache“ heißt es diesbezüglich beim Radiosender FFH aus Frankfurt in Deutschland. Das ist auch das Ziel dieser Sendung. Sie will keineswegs das Coronavirus verharmlosen, sondern für eine sachliche Auseinandersetzung mit der Problematik Fachstimmen zu Wort kommen lassen, die nicht ungehört bleiben sollen.
Darunter sind namhafte, anerkannte Persönlichkeiten aus den Bereichen Immunologie, Humanbiologie, Virologie oder auch Zivilschutz, um nur einige zu nennen.
In den vergangenen Wochen veröffentlichte Kla.TV bereits Interviews mit ersten Fachstimmen auf diesem Gebiet, u.a. mit Dr. Wolfgang Wodarg (www.kla.tv/15924) und Dr. Claus Köhnlein (www.kla.tv/15873). In dieser Sendung kommen weitere Stimmen zu Wort, welche das Fundament der drastischen Maßnahmen ernsthaft hinterfragen. Es sind jeweils Aussagen aus sehenswerten Interviews, die in den Quellen für Interessierte angegeben sind.
Eine Kapazität im Bereich Mikrobiologie ist Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi – Facharzt für Mikrobiologie, ehemaliger Professor an der Gutenberg-Universität Mainz und Leiter des dortigen Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene. Prof. Dr. Bhakdi gehört zu den am meisten zitierten Medizinforschern in Deutschland. In einem kurzen Statement analysiert er die offiziellen Zahlen zu Infizierten und Todesfällen in China, Italien und Deutschland. Warum er nicht vor Covid19, sondern vor den in seinen Augen grotesken und gefährlichen Maßnahmen warnt, sehen Sie in einem Interview im Anschluss der Sendung.

Doch Prof. Bhakdi steht mit seiner Einschätzung in der Fachwelt nicht alleine:

Dr. Bodo Schiffmann – Ärztlicher Leiter eines überregionalen Zentrums für Schwindelerkrankungen
"Es gibt keinen Grund zur Panik und es gibt keinen Grund, [...] die gesamte Weltwirtschaft oder erst mal Deutschland lahm zu legen. Das ist bedrohlich! [...] Das gibt eine Insolvenzwelle, wenn hier nicht ganz schnell reagiert wird. Das sind unglaubliche Zahlen, die hier jeden Tag an Geldern verloren gehen. Hier gehen Existenzen kaputt, hier gehen Arbeitsplätze kaputt, das schafft soziale Schieflagen.“

"Es denken langsam immer mehr Leute offen über diese Sachen nach. Es sind nicht mehr einzelne Ärzte, die sich darüber aufregen, es werden mehr. Ich erhalte jeden Tag dankbare E-Mails von Ärzten und die Frage, ob sie meine Videos auf ihre Webseite verlinken dürfen […] Ich bin bestürzt, wie viele sich bei mir melden."
"Die Presse und das Internet schaffen Horrorszenarien, die die Krankenhäuser zum Kollaps gebracht haben, in Italien und in China. Nicht das Virus!“
„Ich schließe mich den Kollegen Wodarg, Köhnlein, Bhakdi an und sage: Hören Sie auf mit der Testerei, Sie schaffen eine Laborepidemie. Das ist keine reale Epidemie."

Professor Dr. rer. nat. Stefan W. Hockertz – Immunologe und Toxikologe:
"Das Virus hat nach meiner Auffassung – und da habe ich eine größere Übereinstimmung mit vielen anderen Medizinern – in etwa die gleiche „Gefährlichkeit“ wie Influenza."

"Es ist ja so, dass uns eingeredet wird, als wär‘ das Ebola oder Pocken oder die Pest. Das ist es nicht. Es ist eine Infektion, die bei 90 % aller Infizierten mit leichten Symptomen verlaufen."

Prof. Hockertz erläutert, dass in Italien jedes Jahr 4.500 bis 7.000 Menschen an sogenannten nosokomialen Infektionen, das sind Infektionen, die die Menschen im Krankenhaus erst bekommen, sterben. "Diese Zahlen zeigen deutlich, dass Italien eine grottenschlechte Krankenhaushygiene hat. Die Menschen werden mit Lungenentzündung eingeliefert, sterben aber nicht an der Lungenentzündung, sondern an den Krankenhauskeimen. Daher die hohe Todesrate, die für Italien auffällt. Noch einmal: Diese Menschen sterben nicht an Corona, sie sterben mit Corona."
"Ich halte diese Maßnahmen als Toxikologe oder als jemand, der sich mit Risikobewertung beschäftigt, als völlig unverhältnismäßig. Hier werden Existenzen vernichtet ..."

Angelo Borelli – Leiter der Zivilschutzbehörde Italien
Die meisten Medien berichten, dass Italien bis zu 800 Todesfälle pro Tag durch das Coronavirus habe. Dem widerspricht Angelo Borrelli bei einer Pressekonferenz. Er betonte, dass es sich in Wirklichkeit um Todesfälle „mit dem Coronavirus und nicht durch das Coronavirus“ handle. Mit anderen Worten, diese Personen starben, während sie zusätzlich positiv getestet wurden, ohne Berücksichtigung von Vorerkrankungen, wie z.B. Krebs oder hohem Alter.

Dr. Jörg Brokmann – Leiter der Notaufnahme am Uniklinikum Aachen
äußerte sich als Präsident eines Kongresses für Notärzte und Rettungskräfte:
„Wir haben keine medizinische Lage, wir haben eine politische Lage. [...] Wir können uns doch nicht nur um Covid-19-Patienten kümmern, die zu einem überwiegenden Teil einen sehr milden Krankheitsverlauf haben.““

Professor Yoram Lass – früherer israelischer Gesundheitsminister –
äußert, das neue Coronavirus sei weniger gefährlich als die Grippe, und die Ausgangssperren würden mehr Menschen töten als das Virus. „Die Zahlen begründen keine Panik“, so Lass. Es sei bekannt, dass „Italien eine enorme Morbidität durch Atemwegserkrankungen habe, die mehr als drei Mal so hoch sei, wie im restlichen Europa.“

Bevor Sie das Interview mit Prof. Dr. Sucharit Bhakdi vom 20. März anschauen, schließen wir mit einem Statement von Herrn Dr. Hockertz. Auf die Frage, was er sich denn von anderen Kollegen und Wissenschaftlern wünsche, antwortet er wie folgt:
"Ich wünsche mir, was sie mir in persönlichen Gesprächen in meinen Netzwerken immer wieder sagen: Das ist völlig übertrieben, was hier abläuft. Wir können es nicht nachvollziehen. Wir bauen damit viel größere Kollateralschäden auf, als dass wir damit die Bevölkerung schützen können. Ich höre das aus meinem Netzwerk immer wieder. Ich höre NIE, dass irgendjemand sagt, das ist alles so in Ordnung, was dort läuft. Ich habe bisher keine andere Meinung gehört. Das liegt vielleicht an meinem Netzwerk. Das ist aber so aufgebaut, dass ich ganz viele Toxikologen kenne, dass ich mich mit Immunologen unterhalte, mit Ärzten unterhalte und immer wieder höre: Die Maßnahmen, [...] wie (z.B.) Ausgangssperre, gehen deutlich zu weit und haben nichts mehr mit einer vernünftigen Risikobewertung zu tun. [...] Irgendwann ist diese Schwierigkeit mal gelaufen und dann werden Juristen diese ganzen Fragen mal aufarbeiten hinsichtlich der Verhältnismäßigkeit der Reaktion."

CORONA/Covid-19 Interview mit Prof. Sucharit Bhakdi

Prof. Sucharit Bhakdi, Sie sind Mediziner, Infektiologe und Experte für Mikrobiologie. Sie gehören zu den am häufigsten zitierten Medizinforschern in Deutschland. Heute sprechen wir über das Corona-Virus. Das Virus versetzt die Welt in Alarm. Die Folgen werden immer dramatischer. Auch in Deutschland ist der Ausnahmezustand. Was sind überhaupt Corona-Viren?

Die Viren kommen weltweit bei Tieren und Menschen vor und wir sind eine Großfamilie, die unter uns ist. Normalerweise spielen die medizinisch keine Rolle, weil sie nur leichte, grippale Infekte machen oder fieberhaften Schnupfen. Höchstens ältere Menschen mit Vorerkrankungen sind vielleicht etwas gefährdet.
Jetzt kommt ein neuer Vertreter auf die Bühne und versetzt die Welt in Angst und Bange. Warum? Covid-19 wurde in China entdeckt und breitete sich dort sehr schnell aus, war aber offensichtlich begleitet mit vielen Todesfällen. Mehr als man erwarten würde. Dann kam die Alarmmeldung aus Norditalien, dass ähnliches sich dort abspielte. Allerdings – und das muss man wirklich bedenken – in anderen Gegenden der Welt, wo sich das Virus ausgebreitet hat, wurden solche scheinbaren Todesraten von vier, fünf, sechs Prozent nicht erreicht. So zum Beispiel in Südkorea, Todesrate angeblich ein Prozent, England 0,3 Prozent.

Wieso scheinbare Todesrate?

Scheinbar weil, wenn ein Virus nicht selbst tötet oder allein tötet, sondern nur im Verbund mit anderen Krankheiten, dann darf man dem Virus nicht die Schuld allein in die Schuhe schieben. Dass dieses passiert bei Covid-19, ist nicht nur falsch, sondern gefährlich irreführend. Weil, dadurch vergisst man, dass viele andere Faktoren, lokale Faktoren, mit eine entscheidende Rolle spielen können, z.B. was eint Norditalien mit China? Was haben die gemeinsam? Frage / Antwort: Die horrende Luftverschmutzung, die die höchste in der Welt ist. China ist, also Italien ist eigentlich China Europas. Die Lungen der Menschen in diesen Gebieten sind ganz anders vorbelastet und erkrankt, als unsere Lungen.

Und wie sieht es in Deutschland aus? Auch hier hat sich ja das Virus ja sehr rasch verbreitet?

Ja, das sieht eigentlich so aus, als ob die Verbreitung jetzt unterwegs ist und merkwürdigerweise gibt es uns etwas in die Hand – also Daten in die Hand –womit wir jetzt besser entscheiden können, was zu tun ist.
Und das haben ja die Experten und Politiker auch getan oder tun sie gerade und rufen deswegen die höchste Alarmstufe aus.
Ja, und das ist eigentlich die große Tragik an dieser Geschichte. Denn das, was beschlossen wurde, ist eigentlich sinnlos. Nämlich: Ganz wichtige Fragen sind jetzt schon beantwortet. Die erste ist: Tötet dieses Virus nur „Ältere, Menschen mit Vorerkrankungen“ sowie die anderen normalen Corona-Viren oder auch junge Menschen? Und die Antwort ist völlig klar.
Wir haben 10.000 Infektionen. 99 % der Menschen haben keine oder nur leichte Symptome. Hieraus ist bereits abzuleiten, dass es falsch und eigentlich nicht erlaubt sein dürfte, von 10.000 Erkrankten zu sprechen. Die sind nicht krank. Infektion ist also nicht identisch zu setzen mit Erkrankung. Denn erkrankt sind lediglich etwa 50 bis 60 dieser Menschen und 30 bis zum Tag gestorben in 30 Tagen. Wir haben also eine Todesrate von ungefähr einem provid-19-positiven Fall pro Tag, bis jetzt.
Das Horrorszenario ist, dass diese Zahl sich vielleicht verhundertfachen könnte. Dann hätten wir eine Million Fälle und vielleicht 30.000 Tote in den nächsten 60 Tagen, also insgesamt 100 Tagen. Das ergibt 30 Tote pro Tag. Dieses Horrorszenario versucht man jetzt abzuwenden.

Die jetzigen Maßnahmen zielen also darauf hin, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und dadurch zu verhindern, dass demnächst täglich neue Todesfälle gemeldet werden.

Ja, wobei die Decke etwa bei 30 Toten pro Tag liegt laut alledem, was wir bisher wissen. Jetzt hört sich das vielleicht sehr viel an, 30 Tote pro Tag, man muss aber bedenken, dass hier in Deutschland jeden Tag 2.200 Menschen über 65 Jahren sterben. Man muss bedenken, dass diese Menschen mit aller Wahrscheinlichkeit, mindestens zu einem Prozent normale Corona-Viren tragen. Das wären 22 pro Tag, die ganz normale Corona-Viren, die Geschwister von Covid-19, tragen. Und die sterben uns jeden Tag. Alleine der Unterschied ist, dass man hier NICHT von Corona-Toten spricht, weil man weiß, dass das Virus eigentlich an diesem Geschehen eine sehr sehr untergeordnete Rolle spielt.
So, jetzt wollen wir dieses Szenario verhindern, dass die 30 diese ersetzen. Das ist das, was jetzt passiert. Wir haben Angst, dass bei 1 Million Infektionen mit dem neuen Virus 30 Tote pro Tag zu beklagen sein werden und realisieren nicht, dass die ganze Zeit bereits mindesten 20, wenn nicht sogar 30 oder 40 oder 100 Patienten die sterben, mit den gleichen Vorerkrankungen, mit der gleichen Vorbelastung, Corona-Virus-positiv sind. Und dafür werden jetzt horrende Maßnahmen ergriffen.

Was halten Sie denn von den Maßnahmen?

Ich finde sie grotesk, überbordend und direkt gefährlich. Gefährlich, weil, schauen Sie, jeder Mensch, jeder ältere Mensch hat das Recht, sich zu bemühen, NICHT zu den 2.200 zu gehören, die jeden Tag uns verlassen. Hierfür hat er seine Hobbies, betreibt Sport, pflegt seine sozialen Kontakte, besucht Veranstaltungen und so weiter und so fort. Das fällt jetzt alles weg. Sie können davon ausgehen, dass diese Maßnahmen insgesamt die Lebenserwartung dieser 2.200 Menschen verkürzen wird.
Dann haben wir natürlich die wirtschaftlichen Folgen, die so horrend sind und für viele existenzgefährdend. Und letztlich haben wir natürlich die direkten medizinischen Folgen. Wir haben jetzt schon Engpässe bei der Versorgung. Es können Operationen nicht durchgeführt werden, es können kranke Menschen nicht versorgt werden, nicht optimal versorgt werden, Personal wird abgezogen oder fehlt in den Krankenhäusern, weil die Mütter auf ihre Kinder aufpassen müssen. Das sind alles Dinge, die natürlich auch noch schlimme Folgen haben werden. Ich kann nur sagen, diese Maßnahmen sind selbstzerstörerisch und dass, wenn die Gesellschaft, die akzeptiert und durchführt, gleicht dieses einem kollektivem Selbstmord.

Corona-Nachtrag 1: Belastbarkeit des Gesundheitssystems

Ich möchte heute auf zwei Fragen eingehen, die uns täglich erreichen.
Erstens: Angesichts des rasanten Anstiegs der Infektionszahlen hier in Deutschland muss man nicht einen Zusammenbruch des Gesundheitssystems befürchten. Verschiedene Hochrechnungen gehen davon aus, dass 5 % der Patienten beatmet werden müssen.

Meine Antwort: Der fatale Fehler bei diesen Hochrechnungen ist, dass man Infektion gleich Erkrankung gleich Patient setzt. Tatsache ist, eine Infektion ist das Eindringen und die Vermehrung eines Virus im Körper. Infektionskrankheit, also Symptome der Krankheit, entstehen erst dann, wenn es eine entsprechende Reaktion des Körpers gibt.

Nun, bei Corona-Viren verlaufen tatsächlich 90 % der Infektionen ohne Krankheitssymptome, d. h. der Mensch bleibt gesund. Das können Sie auch in den Zahlen einsehen, die für jeden öffentlich zugänglich sind.

Nun, wenn man also eine Hochrechnung angestellt hat und davon ausgegangen ist, dass die Infektion maßgeblich ist für die Rechnung des Bedarfs, dann sage ich, Sie müssen diese Ergebnisse durch 10 teilen. Und wenn Sie das tun, werden Sie sehen, dass das Virus unser Gesundheitssystem nie und nimmer zum Zusammenbruch bringen kann.

von rh./ag.

Quellen/Links:

https://www.youtube.com/watch?v=JBB9bA-gXL4

https://www.youtube.com/watch?v=lJEJBKiBVlA

https://www.youtube.com/watch?v=7wfb-B0BWmo&feature=youtu.be  (VIDEO von YT  WURDE ENTFERNT)

https://www.youtube.com/watch?v=0M4kbPDHGR0&feature=youtu.be&t=210  (VIDEO von YT  WURDE ENTFERNT)

https://www.rhein-zeitung.de/region/rheinland-pfalz_artikel,-kongress-fuer-notaerzte-und-rettungskraefte-in-koblenz-kritik-an-coronakrisenpolitik-_arid,2099171.html

https://en.globes.co.il/en/article-lockdown-lunacy-1001322696

http://blauerbote.com/2020/03/22/corona-virulogin-prof-moelling-warnt-vor-panikmache-und-ausgangssperren/

https://www.clarin.com/buena-vida/coronavirus-panico-injustificado-dice-virologo-argentino-francia_0_yVcmJ4RM.html

https://www.rubikon.news/artikel/die-desinformations-pandemie

https://www.rubikon.news/artikel/die-virushysterie

https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/julian-nida-ruemelin-zur-corona-krise-100.html

https://www.statnews.com/2020/03/17/a-fiasco-in-the-making-as-the-coronavirus-pandemic-takes-hold-we-are-making-decisions-without-reliable-data/

 

 

Veröffentlicht in Lückenpresse.