„Es geht nicht um Heilung.“

Die Perspektive einer ehemaligen Pharmareferentin

Intro: Mafia ist ein Sozialverein gegen die Pharmaindustrie. Und das wurde mir dann ganz klar, dass es überhaupt nicht um die Menschen geht, um das Schützen geht, um etwas Gutes zu bewirken. Ich bin ja wie ein Kind, heute noch. Ich glaube immer an das Gute und denke immer, ja wenn man etwas macht, ist das tatsächlich weil ich dem Anderen Gutes tun will. Deshalb fand ich auch am Anfang die Impfstoffe gut, habe ich ja gedacht, die machen wirklich oder bewirken wirklich was Gutes. Heute bin ich natürlich eines viel besseren belehrt worden, dass das ja schon vor hundert Jahren war mit dem RKI und was die für Versuche gemacht haben, das ist ja einfach nur grausam, was da passiert ist…

Filmgeschichte im Interview – Teil 1 mit Elisabeth Linder, ehemalige Pharmareferentin

Elisabeth Linder: Ich heiße Elisabeth Linder. Ich habe lange Jahre in der Pharmazie gearbeitet, im Bereich Impfstoffe und dazugekommen bin ich, weil ich alleinerziehend war und einfach Geld verdienen musste, und eine Freundin von mir in der Pharmazie gearbeitet hat, die mich dann dahin geführt hat. Hab die Pharmareferenten-Ausbildung gemacht 1980 und habe dann bei einer großen Firma angefangen, also weltweit, die erste Impfstofffirma auf dem Weltmarkt. Das war für mich, am Anfang wollte ich das sowieso nie. Aber eben da ich mein Kind ja ernähren musste und wir auch wohnen mussten, habe ich gesagt, okay das ist die Möglichkeit wo ich am meisten meine Zeit einteilen kann, wo ich so viel Geld verdiene, dass ich uns beiden gut über die Runden bringe.

Und ja, dann am Anfang waren es eben nur ein paar Impfstoffe, damit konnte ich leben. Hepatitis B und Tetanus, Diphtherie, Polio und so weiter und dann im Laufe der Jahre wurde das immer mehr. Hab gedacht immer, was uns auch gesagt wurde, es ist ja so wichtig und wir brauchen das und dadurch sind die Infektionskrankheiten zurückgegangen. Hab ich ja auch alles geglaubt damals, ich war ja ganz neu. Ja und im Laufe der Jahre und so auf den Schulungen, was wir alles so gehört haben, hat sich bei mir immer mehr das Gefühl eingeschlichen, dass das, was ich da mache, vielleicht doch nicht so gut ist. Dass es nicht so ist, dass der Menschheit wirklich hilft. Und das hat sich immer mehr raus kristallisiert, als es dann den Impfstoff gab, das erste Mal, als Polio zum Spritzen war. Da ging es nicht darum, dass da so viele Leute gestorben sind, als man das noch oral gegeben hat, sondern es ging darum, dass das einfach gute 45 Mark, damals ja noch, teurer war. Und als dann das Nächste kam, das hat mich dann allerdings schon sehr nachdenken lassen. Das war, als es den Windpockenimpfstoff gab. Und da hieß es wörtlich auf einer Veranstaltung: „Wir schaffen Märkte.“ Es geht gar nicht um die Kinder, das ist mir sofort durch den Kopf gegangen. Es geht nicht um das, dass die Kinder geschützt sind. Das habe ich dann sehr schnell überrissen. Sondern es ging darum, dass es ein volkswirtschaftliches Problem war und das hat mich geschockt. Vor allen Dingen dieses Wort groß oben drüber - da war die ganze STIKO da, damals schon - „Wir schaffen Märkte.“ Wir schaffen Märkte heißt, es ist eigentlich gar kein Markt dafür da. So brutal sich das anhört. Da habe ich einen Kloß im Magen bekommen, weil ich gedacht habe, was heißt hier, wir schaffen Märkte? Und dann mussten wir zu den Ärzten gehen und sagen, dadurch sind viele Kinder gestorben. Kein Kinderarzt hat Kinder gehabt, die an Windpocken gestorben sind.

Es geht ums Geld, unterm Strich, ja.

Filmgeschichten.com: Und dann, wie ging es dann für Dich weiter?

Elisabeth Linder: Ja, das war die Windpocken-Impfung. Dann, was kam denn dann? Ah ja, dann kam Tetanus, dann kam erstmal der vierfach-Tetanus-Diphtherie-Polio-Pertussis, dann kam der fünffach und dann kam der Sechsfach-Impfstoff, mit Hepatitis B. Mit dem Argument, dass ja die Mütter später mit den Kindern nicht mehr zum Impfen gehen würden, weil kein Baby kriegt Hepatitis B, wenn es nicht eine Mutter hat die infiziert war. Klar dann überträgt es sich auf das Baby, aber die Babys haben keinen, wie soll ich das sagen, keine Gefahr, dass die an Hepatitis B erkranken. Ja und dann hat sich auch gezeigt, wenn ich das dann bei den Kinderärzten, wo ich überhaupt nicht mehr dahintergestanden bin und habe das dann den Kinderärzten vorgestellt, und dann gab es die ersten starken Nebenwirkungen. Und, na klar, hab ich ja gemeldet – muss man ja melden. Es ist immer im Sande verlaufen. Es gab die ersten Todesfälle, damals schon und dann hat es geheißen, ja nachdem man das nicht mehr unter den Teppich kehren konnte, also es muss eine Studie gemacht werden, in München damals. Alle Kinder, die an plötzlichem Kindstod sterben, müssen obduziert werden. Und dann muss man schauen, woran es gelegen hat. Diese Studie wurde nie veröffentlicht. Ja, mit dem Wissen heute, ist mir alles klar. Und das war für mich ein Punkt, ich hatte die schlechtesten Umsätze damit, das war mir egal und wenn mich ein Kinderarzt gefragt hat, wie ich dahinterstehe, oder wie ich das finde, habe ich immer gesagt, ich würde es nicht machen. Und natürlich, als dann mein erstes Enkelkind auf die Welt kam und meine Schwiegertochter mich gefragt hat, hab ich nur gesagt: „Um Gotteswillen ja kein Sechsfach-Impfstoff.“ Also meine Bedenken, meine Zweifel, mein Bauchgefühl, hat sich immer mehr herauskristallisiert, dass das nicht der Job ist, wo ich dahinterstehe. Das wurde immer stärker.

Filmgeschichten.com: Das heißt, wie viele Jahre hast Du da gearbeitet?

Elisabeth Linder: 28 Jahre. Als ich das gemerkt habe, da denke ich, war ich so acht oder neun Jahre dabei. Und dann kannst Du es Dir jetzt selber ausrechen, die restlichen Jahre waren für mich schlimm, aber ich habe das Geld gebraucht. Das ist wie an der Nadel hängen, wir haben gut verdient, mein Lebensstandard war dementsprechend, ja, mein Kind, das ist dieser Kreislauf. Aus der heutigen Sicht würde ich das nie mehr machen, das ist der Kreislauf, dann musste er in eine Ganztagesschule, die Ganztagesschule war sehr teuer, ja das hätte ich alles anders haben können. Aber es ist vorbei. Auch wenn es mir noch so weh tut im Herzen, heute mehr denn je, nach dem, was wir jetzt heute erleben. Ich habe es gemacht, ich habe das durchgezogen bis zu meiner Rente, weil ich gesagt hab, ja jetzt so vier, fünf Jahre vorher höre ich auch nicht mehr auf. Weil das war dann wirklich richtig heftig, dann gab es den Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs. Und da war ein Jahr, ich weiß nicht, ob Du dich daran erinnerst. Da war ein Jahr vorher, gabs in jeder Radio- und Fernsehsendung das Thema Gebärmutterhalskrebs, überall. Und wie furchtbar und die Frauen, und sie wurden interviewt. Also das war wirklich ein Jahr, und das nannte sich Pre-Marketing. Und dann habe ich zu meinen Kolleginnen und Kollegen damals gesagt, sag mal, merkt ihr nichts, was hier passiert? Wir kriegen den Impfstoff in einem Jahr und jetzt geht es in jeder Sendung nur noch um Gebärmutterhalskrebs. Das erinnert mich, ich weiß nicht, warum ich diese Assoziation hatte, das erinnerte mich an Contergan. Und das habe ich auch gesagt: Das erinnert mich an Contergan. Da passiert etwas und keiner sagt was, keiner stoppt das. Und wenn ich die, dann habe ich ja hauptsächlich Kinderärzte und Gynäkologen besucht und ein Gynäkologe hat mich nicht empfangen in Starnberg –
werde ich nie vergessen – Ich habe das nicht verstanden, hat er gesagt, von der Firma empfängt er niemanden. Ich bin aber auch halsstarrig und hab gesagt, ich möchte einfach, dass der mich empfängt, weil der weiß ja gar nicht, welche Meinung ich vertrete. Ja und dann habe ich der Sprechstundenhilfe das gesagt und dann hat der mir tatsächlich ein Gespräch angeboten, und das war sehr interessant, denn der hat mir darüber berichtet, wie die Studien gemacht wurden in den sogenannten Dritte-Welt-Ländern. Und das hat mich einfach damals, das hat mir wirklich fast die Füße unter dem Boden weggezogen, weil ich gesagt hab: Was passiert hier? Was mache ich, wo arbeite ich? Und ich soll das an Ärzte so verkaufen, als wenn das was Gutes wäre.

In den sogenannten, wie wir immer so sagen, ich finde das sowieso so was von verächtlich, Dritte-Welt-Ländern, da wurden die Jungfrauen, also Kinder die noch keine Periode hatten, junge Mädchen, die noch keine Periode hatten, die wurden damit geimpft, mit dem Wissen, und das ist das perfide, mit dem Wissen, was dieser Impfstoff macht und dass der überhaupt keinen Sinn hat. Da waren von 47 Stämmen, waren drei Stämme, die eventuell einen Schutz bieten könnten, aber es machte gar keinen Sinn, weil mich auch da die Gynäkologen aufgeklärt haben, durch die verbesserten Untersuchungen eben, dass die Frauen mehr auf, mit dem Pap-Test, hat es kaum noch oder nicht mehr in dem Maße Gebärmutterhalskrebs gekriegt und das ist überhaupt nicht nachgewiesen, dass das hilft. Aber die Gefahr, zu sterben oder auch damals schon, was ja jetzt natürlich noch viel, viel, viel schlimmer ist, das haben die in Kauf genommen. Und dann die Hochrechnung, so wurde das gemacht, wie viel Kinder sind Jungfrauen, wie viel Mädchen haben wir? Und dann wurde das hochgerechnet. Die Dreier-Impfung kostete alles in allem 500 Euro, waren ja dann schon Euro. Ja und dann kann man sich ja ausrechnen, was das für ein Markt war.
Und dann haben ihnen die Mädchen nicht gereicht, dann wollten sie auch noch die Jungen, denn die könnten ja übertragen. Und da war dann bei mir so ein Punkt, wo ich gesagt habe, das kann ich nicht mehr.

Wenn ich mir vorstelle, dass ich das hätte an – also mit Überzeugung rüberbringen können – das wäre ja so gelogen und alles in mir hat geschrien: „Das ist nicht in Ordnung, was da passiert.“ Das geht gar nicht. Und dann die Krönung nochmal, dass sie dann die Jungens auch noch mit ins Boot genommen haben. Da war dann einfach – ja die rote Linie überschritten – überhaupt mit dem Impfstoff. Und als ich dann von kritischen Ärzten mehr darüber gehört habe, wo ich gesagt habe... Ich habe zu meinen Kolleginnen und Kollegen oft gesagt: „Merkt ihr nicht was hier läuft?“ Nein, haben sie nicht.

Filmgeschichten.com: Also Du warst so die Einzige?

Elisabeth Linder: ja! Ich war tatsächlich in einer Gruppe von zehn, die Einzige.

Filmgeschichten.com: Hast Du noch Kontakt zu einigen?

Elisabeth Linder: Ja sogar mit meiner damaligen Chefin, aber jetzt nicht mehr. Die wussten auch, dass ich schon viele, viele Jahre privat eben, homöopathische Ärzte aufgesucht habe und anderes Denken habe. Aber, ich meine, grundsätzlich ein paar Sachen konnte ich immer noch, weil ich – noch mal – auch nicht das Wissen von heute hatte – konnte ich noch verkaufen. Aber dazu gehört eben nicht der 6-fach-Impfstoff, dazu gehörte die Windpockenimpfung nicht, ja und dann eben zum Schluß die HPV-Impfung. Da war Schluss.

Das ist ein Verbrechen. Das ist ein Verbrechen an den jungen Menschen. So wie heute. Die Maffia ist ein Sozialverein gegen die Pharmaindustrie. Und das wurde mir dann ganz klar, dass es überhaupt nicht um die Menschen geht, um das Schützen geht, um etwas Gutes zu bewirken. Ich bin ja wie ein Kind. Heute noch. Ich glaube immer an das Gute und denke immer: Ja, wenn man etwas macht, dann ist das tatsächlich, weil ich dem Anderen etwas Gutes tun will. Deshalb fand ich ja am Anfang auch die Impfstoffe gut. Ich habe gedacht, die machen wirklich, oder bewirken wirklich etwas Gutes. Heute bin ich natürlich eines viel Besseren belehrt worden, dass das ja schon vor hundert Jahren war mit dem RKI und was die für Versuche gemacht haben, Das ist ja einfach nur grausam was da passiert ist. Ich habe es nicht gewusst. Ich habe mich auch damals nicht weiter – wie soll ich das sagen – nicht informiert. Nur das, was ich da stückchenweise mitbekommen habe – und das war für mich so eine Katastrophe, dass ich da mitwirke. Und wenn ich dann gehört habe, dass ein Kind geschrien hat und der Arzt hat gesagt: „Schauen Sie, das ist Ihre Impfung.“ Das war mir, wie wenn mir jemand das Herz rausreißt.
Ich habe gesagt: „Wie soll ich die nächsten Jahre überstehen?“

Filmgeschichten.com: Die letzten drei Jahre Deiner Karriere, kann man ja schon sagen, waren besonders schwer.

Elisabeth Linder: Ja, das war dann eben, das war dieser Gebärmutterhalskrebs-Impfstoff, also der Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs. Und da war dann bei mir ein Punkt erreicht, da war die rote Linie überschritten. Das konnte ich nicht.

Ich habe über diesen Impfstoff in den Praxen einfach nicht geredet. Die Freiheit habe ich mir rausgenommen und wenn meine Chefin mitgefahren ist – die ist ja auch öfter mitgefahren – dann habe ich gesagt, ich möchte sie bitten, dass sie das Gespräch machen. Ich würde gerne wissen, wie sie das dem Arzt näherbringt. Ich habe das nicht gemacht. So konnte ich mich nicht mehr verstellen. Und das war für mich die letzten drei Jahre – ich habe wirklich jeden Tag gebetet: Lieber Gott lass mich die Zeit jetzt umbringen oder hinter mich bringen (umbringen - das war jetzt ein falscher Versprecher) – Das hätte mich umgebracht, weil das für mich – ja das grenzte tatsächlich an Mord – Und dann die jungen Mädchen. Das war für mich.... ich konnte das nicht. Ja wir wurden ja von der Firma geschult. Wir haben ja Verkaufsgespräche gehabt. Das war ja auf den Tagungen und das ja alle paar Wochen eingeschworen. Es gab immer irgendwelche Studien, die vorgestellt wurden, die natürlich an den Haaren herbeigezogen waren, wie ich heute weiß. Und das war eigentlich – ständig haben wir neue Unterlagen bekommen – wo ich auch gesagt habe, so oft, was soll ich damit, das stimmt ja gar nicht. Und was für mich frappierend ist: Die Ärzte haben es geglaubt. Und das ist ja… da kann ich den Schlenker mal machen. Das ist ja im Grunde genommen das, was wir heute auch haben. Die Ärzte glauben es.
Und das schockiert mich. Dass keiner, nur weil ich eine Pharmareferentin, nur weil ich von der Firma so und so bin, und ich zeig dem irgendwelche Studien, dass das geglaubt wird. Da wurde nichts hinterfragt.

Ganz Wenige, die mal eine kritische Meinung hatten, oder die auch eine kritische Meinung hatten, was Werbegeschenke anbelangt, weil sie gesagt haben, sie machen das nicht, sie lassen sich nicht kaufen – ganz Wenige. Also der geringste Prozentsatz. Das heißt, ich habe ihm das gezeigt in der Hoffnung, dass er meinen Impfstoff in der Apotheke bestellt. Bei mir selber konnte er keinen Impfstoff bestellen, sondern er musste es dann über die Apotheke bestellen. Und die Apotheke hat das dann, die Bestellungen, an die Firma weitergegeben. Und so konnte errechnet werden, ob ich einen guten Umsatz hatte oder nicht.

Filmgeschichten.com: Also das heißt, Du hast es dann über den Weg erfahren…

Elisabeth Linder: … über die Apotheken.

Filmgeschichten.com: ok.

Elisabeth Linder: Genau. Das Einzige, die Ausnahme war… da kommen wir zur jetzigen Situation. Die einzige Ausnahme war die Grippeimpfung. Die mussten wir vorher verkaufen. Also, ich hatte einen Block und dann habe ich gesagt: Was hatten Sie im letzten Jahr an Patienten, die den Impfstoff genommen haben. Und dann, ja möchten Sie dieses Jahr nicht mehr bestellen – grauenhaft. Und da hat er direkt bestellt. Und dann bin ich mit dem Zettel in die Apotheke gegangen. Die haben das unterschrieben. Und dann wusste ich genau, der hat so und so viel Grippeimpfstoffe bei mir bestellt. Das war aber die einzige Ausnahme.

Auf diesen Hühnereiern wurden die Stämme angezüchtet, wenn Du so willst. Und dann wurde daraus der Impfstoff gewonnen. Aber den genauen Vorgang weiß ich nicht mehr.
Das war das Argument, weil der sich immer wieder ändert. Deshalb die Vorbestellung.

Die Gespräche waren die letzten Jahre nicht mehr über die Impfstoffe, außer, es hat mich jemand gefragt, sondern, ich kannte jeden Arzt, ich kannte jede Sprechstundenhilfe mit Namen, ich kannte die Geburtstage. Für mich war das…. Das war das Schöne an meinem Beruf. Ich sage immer, ich war eigentlich eine Psychotherapeutin. Wieviel mir erzählt wurde – von den Ärzten auch – die haben die Zeit genutzt und haben mir aus ihrem Leben erzählt. Und das war meine Stärke. Das ist überhaupt meine Stärke, dass ich zuhören kann, weil es mich wirklich interessiert. Und weil ich ehrlich bin. Wenn die mich gefragt haben, wie ich dazu stehe, habe ich ehrlich meine Meinung dazu gesagt. Auch mit dem – ja es hätte ja sein können, dass sie bei der Firma angerufen hätten und gesagt: „Ja, was erzählt denn die Frau Linder da. Die arbeitet doch bei Ihnen. Das war mir wurscht.

Filmgeschichten.com: Wie sah denn Dein normaler Arbeitsalltag als Pharmareferentin aus?

Elisabeth Linder: Vor neun bin ich eigentlich nie losgefahren. Dann hab ich meine Tour vorbereitet. Abends wusste ich wo ich hin möchte. Termine habe ich keine gemacht. Habe ich abgelehnt. Und dann bin ich in die Praxen gegangen und bin auch relativ gut empfangen worden, weil ich ja lange Jahre in dem Gebiet gearbeitet habe und habe meine Gespräche geführt, und bin dann nachmittags nach Hause. Ich hab teilweise auch noch am Freitagnachmittag gearbeitet. Ich musste ja jeden Tag neun Ärzte – zwischen neun und zehn Ärzte besuchen – und Apotheken.

Und wenn ich nach Hause gefahren bin, habe ich abends gegessen und dann ging eigentlich meine Arbeit weiter, weil, wir mussten ja – damals gab es ja schon den Laptop – oder wir hatten sehr früh einen Laptop – alles eingeben, wen ich besucht habe, was mein Gespräch war, was ich an Mustern abgegeben habe. Dann Bestellungen – es gab ja zu der Zeit noch Unmengen an Werbegeschenken, Unmengen. Ich habe ja teilweise zwanzig, dreißig Werbesachen bekommen. Und wie gesagt, sehr, sehr viele Fortbildungen mit Referenten, was ich alles selber auch organisieren musste. Sowohl angefangen, Referenten zu suchen, je nachdem welches Thema, ob Kinderimpfstoffe oder Erwachsenenimpfstoffe oder in der Kinderarztpraxis haben wir so Notfallseminare auch gemacht. Also, das war schon interessant. Auch wenn irgendwelche Fortbildungen – Fortbildungen – waren, dann eben in diese schönen Hotels, ja, mit Frau, mit allem. Das mussten alles wir organisieren.

Also ich habe viel von der Welt gesehen. Es war viel. Ich war im Grunde genommen wie ein Reisebüro nebenbei. Das war damals noch alles möglich. Und bin abends eigentlich vor neun, halb zehn nicht von meinem Schreibtisch gekommen. Also der Tag war lang. Auch wenn alle gesagt haben: „Och, Pharmareferenten, die haben es gut. Die besuchen ein paar Ärzte und dann ist Schluss. Also bei mir war das nicht so. Ich habe wirklich viel Vorbereitungszeit gehabt und ich habe auch noch mit Karteikarten gearbeitet, wo sie alle gelacht haben. Ich habe mir alles aufgeschrieben. Geburtstage, die Kinder – weil das für mich die Achtung vor meinem Gegenüber ist – weil ich die alle namentlich ansprechen wollte. Und das war natürlich auch meine Stärke.

Ja, der Tag war lang. Was gut ist, dass ich selbständig war.
Niemand hat mir, zumindest in dem Bereich vorgeschrieben, was ich zu tun habe und was ich zu tun habe oder zu lassen habe. ...Um die viereinhalb Tausend € und dann Prämie immer noch. Und du hast das Auto, nicht du hast das Auto, nicht du sondern ich, das Auto, das Benzin, das war schon lukrativ. Ich habe immer gesagt, wenn einer sagt: “Ja das ist toll was Sie da machen. Sie haben‘s gut, was Sie da machen.“ Sag ich: “Machen Sie‘s doch. Das ist ein hoher Preis, den ich dafür zahle.“ Das ist richtig, das ist viel Geld, das Auto war frei. Das Benzin war frei, die Prämien noch, viele Reisen. Gut, da hätte ich jetzt noch darauf verzichten können. Aber vom Finanziellen, man steht sich schon gut, ja, das wissen die, das wissen die ganz genau. So man wird ja auch bei der Stange gehalten. Und deshalb ja auch dieser Druck mit dem Verkauf. Ich hab meine Umsätze nicht gemacht, weil ich über die Impfstoffe geredet habe, sondern einfach aus menschlicher Sicht, dass die meine Impfstoffe genommen haben, wo ich manchmal gesagt habe: „Ich möchte das eigentlich gar nicht, weil ich ja gar nicht dahinter stehe.“

Filmgeschichten.com: „Welche körperlichen und seelischen Folgen hat das denn möglicherweise für dich gehabt, diese Diskrepanz auch.“

Elisabeth Linder: Totale Schmerzen. Das war aus der heutigen Sicht oder was ich in den letzten Jahren eben erfahren habe, weil es ja nicht aufgehört hat im Grunde genommen. Das war die ständige Anspannung. Ich war eigentlich ständig wie ein Flitzebogen, auch mit mir gehadert, warum habe ich nicht früher aufgehört. Ich hab schon zwischendrin versucht, mir einen anderen Job zu suchen, aber… das habe ich versucht, da war ich 48, glaub ich. Da hat man mir gesagt, ich wäre zu alt. Das fand ich lustig damals. Aber ja, mein Vater hat immer zu uns gesagt: „Kinder, wenn ihr im Job nicht mehr glücklich seid, dann müsst ihr euch was anderes suchen.“ Der ist leider viel zu früh gestorben. Da war ich noch sehr jung, 13. Aber das war auch immer so mein schlechtes Gewissen. Du hast es nicht hingekriegt. Du hast nicht dich dagegen gewehrt und hast dir einen anderen Job gesucht. Das war schlimm. Im Nachhinein beides. Einmal etwas zu verkaufen, wo ich nicht dahinterstehe. Das heißt, ich habe es ja dann nicht mehr in diesem Maße verkauft. Aber auch vor mir selber, mit mir selber hadern, dass ich nicht aufgehört habe, dass ich das weitergemacht habe. Nur des Geldes wegen. Keine Frage.

Filmgeschichten.com: Du bist eine Kennerin der Branche, hast lange da gearbeitet. Wie würdest Du die Pharmabranche bezeichnen? Ist das tatsächlich eine Branche, die wirklich heilen möchte, oder?
Elisabeth Linder: Die sind vom Heilen so weit entfernt – weiß ich nicht, was ist am weitesten…, welcher Himmelskörper ist am weitesten entfernt? So weit sind die davon entfernt. Es geht überhaupt nicht ums Heilen. Null, null, null. Und das – wenn man begriffen hat – dann ist das eigentlich so schlüssig, wie nur etwas, dass man mit Sicherheit kein einziges Kind, kein einziges Lebewesen überhaupt mehr impft. Denn diese Impfgeschichte, denn das habe ich auch nicht alles gewusst. Das geht ja – wenn nicht, über hunderte von Jahren – aber zumindest von 1800- etwas ging das ja schon los mit der spanischen – wann war die spanische Grippe? Das ist ja unglaublich. Die sind ja nicht an der Grippe gestorben. Die sind ja an dem Impfstoff gestorben. Und was ich noch mal in dem Jahr oder eineinhalb Jahren jetzt gehört habe…. Weißt Du. Das Allerschlimmste ist, dass ich sofort die Zusammenhänge herstellen kann und nicht mal eine Sekunde nachdenke, ob das wahr sein könnte oder nicht, sondern das ist wahr. Die ganzen Grausamkeiten, die Verbrechen sind wahr. Nur das muss ich mich selber an den Schopf fassen, ich habe auch nicht hinterfragt. Ich habe schon hinterfragt, aber viel zu wenig, viel zu spät. Gut, ich mache es jetzt. Aber was wir Menschen mit Impfstoffen, oder auch die Tiere im Übrigen, genauso. Was da für Verbrechen geschehen, das ist im Grunde genommen, nicht zum Aushalten. Also meine Tiere, sind, seit ich sie habe, nicht geimpft. Wenn Leute sagen, ja du willst ja mal verreisen. Also, dann verreise ich nicht. Aber das käme für mich nicht in Frage, Hund oder Katze, oder was weiß ich, impfen zu lassen. Da geht’s ja schon los. Die Pferde werden zu Tode geimpft. Dann heißt es ja, wenn die auf ein Turnier… Was uns ja immer erzählt wird, das ist ja das Schlimme. Warum das passieren soll. Das stimmt ja alles gar nicht. Und die Tiere können sich nicht wehren, so wie sich die Kinder nicht wehren können.
Und das ist eine Qual, zu sehen, wenn Kinder – für mich war das eine Vergewaltigung – wenn Kinder dasitzen, schreien, und der sticht darein und injiziert ihm was, was ihm nicht guttut.

Die ganzen Krankheiten, das ist ja schon lange, das war ja ganz am Anfang, das ist ja jetzt schon 38 Jahre, oder das ist ja noch länger her, wo es geheißen hat, ein Zusammenhang zwischen Hepatitis B und Autismus, hat es immer geheißen, so ein Blödsinn, gibt’s natürlich nicht, haben wir von der Pharmazie gesagt. Nein. Es ist tatsächlich. Es ist ja heute auch bewiesen. Und diese ganzen Dinge, die wurden einfach alle totgeschwiegen. Aber noch mal. Es gehört die eine Seite, die es vermittelt, gehört dazu. Es gehört aber auch der Arzt dazu, der auch nicht hinterfragt. Denn das Impfstoffgeschäft bringt richtig viel Geld.

Filmgeschichten.com: Und die Kunden, die gehören ja auch dazu.

Elisabeth Linder: Die gehören auch dazu. Ja gut, die sind noch am wenigsten, die sind noch am ärmsten dran, weil, die vertrauen den Ärzten. Die Ärzte machen den jungen Müttern Angst. Ja wenn die das nicht machen, dann schützen sie ihr Kind nicht. So wird ja heute auch wieder gearbeitet. Immer nur mit der Angst. Und das sind eigentlich die, die dazwischenstehen.

von nm.

Quellen/Links:

https://vimeo.com/582624672

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