Was ihn seine Impfung gelehrt hat

Interview mit Eric Clapton

Eric Clapton, bekannter Musiker, schildert in diesem Interview, wie er auf das Impfangebot der britischen Regierung einging, erfasst wurde von heftigen Impfnebenwirkungen – und welchen Prozess das in ihm auslöste. Er hinterfragt nicht nur die Politik seiner Regierung. Vielmehr versucht er die Menschen zusammenzubringen, die jemanden brauchen, der mit ihnen spricht, ohne sie zu verurteilen.

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Ich bin Eric Clapton, Musiker, und ich bin hier, um einige Fragen zu beantworten.

Ich hatte die Benachrichtigung bekommen, dass man kommen und sich die Impfung abholen kann. Und ich habe auf Astra Zeneca gewartet, weil es aus Oxford kam. Ich bin ziemlich naiv, was diese Dinge anbetrifft.

Aber innerhalb weniger Stunden zitterte ich wie Espenlaub und ging früh ins Bett. Und mir wurde nicht warm.

Also ging ich hin und bekam die zweite, und dann wurde es richtig schlimm. Innerhalb einer Woche hatte ich verloren. Meine Hände funktionierten nicht mehr richtig, sie waren ... ich litt an einem Zustand, der sich periphere Neuropathie nennt.

Das ging auf einer Zehnerskala, sagen wir mal, von drei auf acht oder neun hoch. Und chronische Schmerzen sind nichts, wenn Sie wissen, dass nichts mehr anschlägt. Zu wissen, es gibt keine Medikamente, die du nehmen kannst, die helfen werden, ist sehr, sehr beängstigend. Und das Schlimmste ist, dass man nicht weiß, wann es nachlässt oder es wieder weggeht.

Dann habe ich begonnen, mehr herauszufinden, und in dieser Zeit bin ich jemandem begegnet. Ich sagte: „Hier ist mein Name", wir blieben stehen und tauschten Nummern aus. Er war auf Telegram, also kontaktierte ich ihn, und er erzählte mir von einem Kanal, auf dem ich viele Informationen und eine Menge Unterstützung finden konnte.

… fühlte ich mich so alleine ... Ich konnte nicht wirklich mit meiner Familie und meinen Kindern reden. Meine Teenager waren – es schien, als wären sie hirngewaschen.

Je tiefer ich mich damit beschäftigte, desto mehr merkte ich, wie ich mich distanzierte – nicht nur von der Regierung, sondern auch vom Rest der Öffentlichkeit.

Also spreche ich heute im Namen von Menschen wie mir, die sich vielleicht verlaufen haben, die vielleicht jemanden brauchen, der aus menschlicher Sicht darüber spricht, ohne sie zu verurteilen.

Es muss einen Weg geben, die Menschen zusammenzubringen. Ich glaube, dass Musik das tun kann.

Im Folgenden sehen Sie das komplette Interview mit Eric Clapton.
Vielen Dank an Oracle Films!
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Interview in voller Länge:

Clapton:
Ich bin Eric Clapton, Musiker, und ich bin hier, um einige Fragen zu beantworten.

Wir könnten mit dem Brexit beginnen und ähm, wie es mir damit ging, ist irrelevant. Aber, was ich bemerkt habe war, dass es politisch eine Menge Trickserei gab, und ich wurde arg ernüchtert und misstrauisch gegenüber der Art und Weise, wie die Regierung alles handhabte. Und zu sehen – und ich habe ein gutes, nun ja, ich denke, ich habe ein gutes Gespür, wissen Sie – eine Art Gespür für Bockmist. Und ich sah einfach, dass da etwas im Argen liegt und es mit der Zeit immer schlimmer wurde.

Und als das Virus auftauchte, herrschte eindeutig Chaos, und es gab einige wirklich zwielichtige Leute, die, wie ich dachte, das Land leiteten. Also, als das Ganze begann, wusste ich nicht wirklich, wie wahrscheinlich jeder von uns, was als nächstes passieren würde, aber es gelang mir, an einige Informationen zu kommen. In der Frühphase des Lockdowns, bekam ich einiges an alternativem Datenmaterial, das mir über YouTube geschickt wurde.
Ein Typ namens Ivor Cummins zeigte wirklich, was passieren könnte, und ich mochte seine Darstellung, weil sie leicht spöttisch war, aber nicht aggressiv. In der Art wie 'glauben Sie, was Sie wollen', und dadurch entdeckte ich einige andere Leute, die alternative Lösungen zu dem anboten, was passieren würde, was geschieht, was passieren wird.

Und da gab es die 'Barrington Group', also Sunetra Gupta war damals viel präsenter und die anderen Typen waren vermutlich in Amerika. Und ich habe sie oft geschaut, ihr zugehört. Und dachte, alles, was sie sagten, machte absolut Sinn.

Daher unterschrieb ich die Petition usw. und versuchte, dieser Sichtweise so weit wie möglich zu folgen und je tiefer ich mich damit beschäftigte, desto mehr merkte ich, wie ich mich distanzierte – nicht nur von der Regierung, sondern auch vom Rest der Öffentlichkeit. Also, immer wenn ich über die Möglichkeit eines gezielten Schutzes sprach, war das anders als bei ihr. Weil ich denke, als sie das erste Mal über Herdenimmunität sprachen und hinzufügten – ich denke, es war in einer der ersten Pressekonferenzen von Boris Johnson, wo gesagt wurde, dann könnten wir einige geliebte Menschen verlieren - ich denke, uhh … da ist es alles in sich zusammengebrochen – ich denke Leute!

Danach dauerte es keine 24 Stunden, bevor sie eine 180°-Wendung machten, denn ich denke, die öffentliche Reaktion muss massiv gewesen sein. Aber nichtsdestotrotz ist es das, wozu wir, glaube ich, als Gesellschaft fähig sind, und das ist, wie wir es schon immer gemacht haben.

Also folgte ich diesem Weg, bis sie (wahrscheinlich war die 'Barrington group' gemeint) verschwanden. Und dann dachte ich: “Na ja, alles ist intuitiv. Ich weiß nicht wirklich, was ich machen soll, ich bin kein Gelehrter, ich weiß nichts über Soziologie und Wissenschaft; ich bin Musiker. Aber ich habe realisiert, dass ich kurz vor Antritt einer Welttournee stand.

Ich musste ein Jahr Arbeit sofort absagen, konnte es nicht bis zur letzten Minute aufschieben. Die Tickets standen kurz vor dem Verkauf, was aus egoistischer Sicht verheerend war, weil ich jetzt in einem Alter bin, in dem ich nicht weiß, wie lange ich noch bei Kräften bin. Also habe ich die Sache wirklich aus einer ... egoistischen Perspektive betrachtet. Dann wurde mir klar, dass es einen spirituellen Aspekt gibt ... dass wir ... wir heilen. Na ja, wir sind noch von der alten Riege, wir singen nicht zum Playback, wir spielen, wir spielen für dieses Publikum.

Und es gibt etwas ... etwas, das passiert, wenn man einen großartigen Musiker oder jemanden, der weiß, was er tut, vor Leute stellt, die Unterstützung brauchen oder die einfach nur Vergnügen oder Freude haben wollen. Und wir finden heraus, was es ist, und wir geben es ihnen. Und wenn die Leute gehen, sind sie erneuert, gestärkt und ... ich brauche das auch.
Ich war also wirklich am Boden zerstört, als ich hörte, dass Van Morrison, von dem ich durch einen Freund hörte, versuchte, Live-Gigs zu machen. Und er hat es versucht und er äußerte sich ziemlich offen gegen die Regierungspolitik und das alles. Und ich meine, ich glaube, es ist viel passiert in der Zwischenzeit, wir hatten den Sommer, und ich bin weggefahren und sprach ziemlich viel darüber, mit meiner Familie England zu verlassen. Ich überlegte, wegzugehen, woanders hin zu gehen, sich dort ein Leben aufzubauen.

Meine Frau ist Amerikanerin, und wir könnten dorthin gehen, aber die Propaganda dort war in gewisser Weise noch schlimmer, weil alles mit Trump verbunden war und ab dem Moment, als ich begann, etwas über den Lockdown und meine Bedenken darüber zu äußern, wurde ich direkt als Trump-Unterstützer in Amerika abgestempelt, und ich bekam ein ziemlich heftiges Feedback. Zu Beginn diesen Jahres dann, als die Barrington-Leute über die Impfung zu sprechen begannen, dass sie das Ausschlusskriterium sein würde, dachte ich, okay, ich bin nicht ... Ich mag nicht... Ich habe schreckliche Angst vor Nadeln, ich hasse Nadeln, ich will nicht. Und ich mag nicht einmal, wenn man mir Blut abnimmt oder so.

Aber ich habe ihnen geglaubt, ich bin diesem Weg gefolgt. Und als sie anfingen, über die Einführung dieser Impfstoffe zu reden, da habe ich wieder Lunte gerochen; einfach die Art und Weise, wie das in den Fokus gerückt wurde. Und es gab einen Wettlauf, es wurde dann politisch und national. Und ich dachte: ‘Siehst du, jetzt geht es wieder los, es ist dieselbe alte Kacke!’
Vor ein paar Jahren wurde bei mir ein Emphysem diagnostiziert und ich dachte: ‘Na ja, ich passe in diese Gruppe, die ziemlich vulnerable ist.’ Ich meine, ich bin 76 und bei so einer Sache wie dieser ... und wir kannten niemanden. Wissen Sie, wo ich wohne, gab es niemanden, nicht mal Freunde oder Freunde von Freunden; es war also dünn gesät. Nun ja, ich sollte mich impfen lassen, um meiner Kinder willen. Wissen Sie, nur damit ... ich will nicht tot umfallen oder ich will nicht, dass sie mich verlieren, ich will sie nicht verlieren – all diese, wie ich denke, normalen natürlichen Reaktionen.

Ja und dann bin ich hingegangen, ich hatte die Benachrichtigung bekommen, dass man kommen und die Impfung abholen kann. Und ich habe auf Astra Zeneca gewartet, weil es aus Oxford kam (er lacht in sich hinein). Ich bin ziemlich naiv, was diese Dinge anbetrifft. Und ich dachte: ‘Das ist gut!’ Außerdem hatte ich gehört, dass es mit der altmodischen Impfmethode erfolgt und so ging ich hin, ließ mich impfen und bekam so einen kleinen grünen Ausweis, der wie ein Bibliotheksausweis aussah, und ich dachte, den werde ich den Leuten zeigen, wenn ich ins Flugzeug steige (lacht). Es gibt eine Menge lustiger Sachen darüber. Aber innerhalb weniger Stunden zitterte ich wie Espenlaub und ging früh ins Bett. Und mir wurde nicht warm. Ich dachte, ich habe Fieber, mir war kochend heiß, ich schwitzte und dann war mir kalt. Und für etwa eine Woche war ich außer Gefecht gesetzt. Und ich hatte mich auf ein Projekt vorbereitet, bei dem ich mit ein paar Musikern Akustikgitarre spielen sollte, und wir wollten es filmen. Diese Woche hat mich umgehauen, und ich musste wieder bei null anfangen, und es ging wieder. Aber es kam nicht so gut rüber, wie ich gewollt hätte. Denn ich würde…

Beruflich war es ein ziemlicher Rückschlag, und es machte mir eine Scheißangst, weil ich nicht wusste, wie lange das andauern würde. Dann habe ich begonnen, mehr herauszufinden, und in dieser Zeit bin ich jemandem begegnet. Ich sagte: „Hier ist mein Name", wir blieben stehen und tauschten Nummern aus. Er war auf Telegram, also kontaktierte ich ihn, und er erzählte mir von einem Kanal, auf dem ich viele Informationen und eine Menge Unterstützung finden konnte, und so loggte ich mich dort ein.

Es gibt dort einen Chat namens „Robin Monotti“. Dieser Robin betreibt einen Kanal, der für jeden ist, der Bedenken hat und wie in meinem Fall, Unterstützung sucht. Bis zu diesem Moment fühlte ich mich so alleine. Ich konnte nicht wirklich mit meiner Familie und meinen Kindern reden. Meine Teenager waren – es schien, als wären sie hirngewaschen. Und es gab eine Menge dieser, von diesen anderen Protesten, die es schon vorher gab. Sie waren wirklich... es war das erste Mal, dass ich erlebte, wie meine Kinder sich so leidenschaftlich für etwas einsetzten, und ich fand das toll, aber ich wurde geächtet. Ich konnte das in allem spüren; ich konnte die Entfremdung spüren, weil ich eine andere Meinung hatte. Also versuchte ich, meinen Mund zu halten, aber ich verfolgte eifrig diesen Kanal und nach und nach wurde mir klar, dass ich wahrscheinlich besser die erste Spritze nicht hätte haben sollen.

Dann wurde mir die zweite angeboten und ich dachte: 'Was habe ich schon, was bringt es mir, jetzt aufzuhören?' Also ging ich hin und bekam die zweite, und dann wurde es richtig schlimm. Innerhalb einer Woche hatte ich verloren. Meine Hände funktionierten nicht mehr richtig, sie waren... ich litt an einem Zustand, der sich periphere Neuropathie nennt, was durch Nervenschäden verursachte Schmerzen sind. Das heißt, man kann Taubheitserscheinungen haben, oder es fühlt sich wie Nadelstiche an. Und als ich die zweite Spritze bekam, - und sie sagen übrigens, dass dieser Zustand fortschreitend und unheilbar ist. Und ich hatte erwartet, dass es überschaubar sein würde. Ich hatte erwartet, dass es etwas wäre, das sich allmählich verschlimmern würde; also wenn ich älter werde, in meinen 80ern oder so.

Aber wissen Sie, immer auf diese Art: „Nehmen Sie sich eine Kühlpackung oder was auch immer, dann wird es sich schon wieder geben“. Das ging auf einer Zehnerskala, sagen wir mal, von drei auf acht oder neun hoch. Und chronische Schmerzen sind nichts, wenn Sie wissen, dass nichts mehr anschlägt. Zu wissen, es gibt keine Medikamente, die du nehmen kannst, die helfen werden, ist sehr, sehr
beängstigend. Und das Schlimmste ist, dass man nicht weiß, wann es nachlässt oder es wieder weggeht. Das war also zu erwarten. Das war das, was mir medizinisch und gesundheitlich gesehen am meisten Angst gemacht hat. Und das ist immer noch so, denn ich habe Auftritte zu absolvieren und Aufnahmen zu machen. Aber die Gitarre anzufassen, um sie zu spielen, macht keinen Spaß. Und das ist etwas, das ich tue, wissen Sie. Wenn ich sie dann wieder aus den Händen lege, hält das an, bis ich ins Bett gehe. Ich nehme Schlaftabletten, weil ich wegen der Schmerzen einfach nicht einschlafen kann. Und das ist keine, es ist keine gute Art zu leben.

Es ist nicht alles auf den Impfstoff zurückzuführen, aber die Impfung hat mein Immunsystem in Mitleidenschaft gezogen und es einfach durcheinander gewirbelt, und das ist immer noch so. Und das ist... dann habe ich viele der Beweise gelesen, von Menschen, die ebenfalls Nebenwirkungen haben. Wissen Sie, das stand auf der Liste: „Schädigung des Immunsystems“.

Interviewer:
Haben Sie das Gefühl, dass Sie vorher über diese Risiken aufgeklärt wurden?

Clapton:
Oh Gott, nein. Nein! Ich wusste nicht einmal, dass es einen Bericht über die gelbe Karte gibt. Ich wusste nicht, dass es so etwas gibt. Mein Arzt hat gesagt: "Oh, das sollten Sie." Mein Hausarzt hier in London hat gesagt, dass ich die Impfung bei einem Kassenarzt machen lassen muss, den ich hier auf dem Land auch schon lange kenne. Und der sagte nichts. Sie gaben mir vor der ersten Impfung eine Broschüre, die ich mir nicht wirklich angeschaut habe. Aber sie haben nichts über Nebenwirkungen gesagt. Sie haben gesagt, dass man sich vielleicht ein bisschen unwohl fühlen könnte oder so. Aber sie haben auch gesagt, dass sie, die Impfung, sicher ist, wissen Sie. Sie sei wirksam und sicher. Nach der zweiten Impfung habe ich meinen Arzt angerufen, den Kassenarzt, und ich habe gesagt, dass mir gesagt wurde, dass es ein System mit gelben Karten gibt, wo ich mich über Nebenwirkungen beschweren kann. Er hat gesagt: “Ja, das gibt es noch.”
Weil ich ihnen davon erzählt hatte. Und er sagte: „Na ja, ich fülle den Bericht aus“. Und ich habe nie eine gelbe Karte gesehen. Anscheinend bleibt das beim Arzt. Aber…wissen Sie, das wurde nicht bekannt gemacht. Ich konnte meine Hände ungefähr drei Wochen nicht gebrauchen und dachte: ‘Nun habe ich ein echtes Problem!’ Und das war ungefähr die Zeit, wo ich von Robin Monotti eingeladen wurde, darüber zu sprechen, weil... Und es war einfach, ja zu sagen, weil ich vielleicht ... Ich bin definitiv ... Also zu diesem Zeitpunkt wurde mir klar, dass ich nicht der Einzige war, der unter Nebenwirkungen litt.

Und ich kann nichts Kaltes oder Heißes anfassen, ich muss diese Handschuhe (zieht sie aus der Hosentasche) hier anziehen, sonst fangen meine Hände an zu brennen, und sie brennen den ganzen Tag, egal ob ich Auftritte habe oder nicht. Ich weiß, dass im Herbst vielleicht Vitamin D helfen wird. Es gibt nicht viel mehr, was hilft, als wirklich sehr vorsichtig zu sein. Das ist meine Erfahrung nach der zweiten Impfung. Ich bin ziemlich schnell zu meinem Arzt gegangen und habe gesagt, dass ich keine weiteren Impfungen mehr bekommen kann, das ist für mich nicht möglich. Denn ich weiß nicht, was passieren wird, ich weiß nicht, was als Nächstes passieren wird.

Nach dem, was ich gelesen habe und was mir gesagt wurde, würde es im Herbst eine Auffrischung geben. Ich habe gesagt, dass ich ein Dokument haben muss, das besagt, dass ich allergisch bin und nicht geimpft werden kann. Ich habe das Dokument nebenan in meinem Rucksack. Ich weiß nicht, wohin mich das führen wird, denn als Nächstes werde ich, Sie wissen schon …

Aber was ich bei all dem schon viel früher hätte betonen sollen, ist, dass ich vor allem an die freie Meinungsäußerung, die Reisefreiheit, an Bewegungsfreiheit, an das Leben, die Liebe und die Freundlichkeit glaube. Bei all diesen Erfahrungen mit der Polarisierung von Politik, Medizin und Wissenschaft fiel es mir sehr schwer, neutral zu bleiben. Denn ich habe von beiden Seiten Hohn und Verachtung erfahren, und ich gerate oft ins Kreuzfeuer. Aber ich fühle mich nicht ausreichend gebildet, um genug über einen dieser Bereiche zu wissen, also spreche ich heute im Namen von Menschen wie mir, die sich vielleicht verlaufen haben, die vielleicht jemanden brauchen, der aus menschlicher Sicht darüber spricht, ohne sie zu verurteilen.

Und wenn ich zur Arbeit komme, muss ich zum Beispiel wissen, ob ich vor einem Publikum, das willkommen geheißen (vom Veranstalter) oder diskriminiert wurde, spiele.
Ich kann nicht vor Leuten spielen, die nur Impfpässe haben. Ich kann nicht vor Leuten spielen, die nur gegen die Impfung sind. Es muss einen Weg geben, die Menschen zusammenzubringen. Ich glaube, dass Musik das tun kann. Aber das ist ein weiter Weg. Und vielleicht ist das auch gut so, denn ich glaube, es ist noch Zeit, zusammenzukommen.

Ich folge immer noch den Lehren der Oxford-Gruppe, der Barrington-Gruppe, weil ich denke, dass sie gute Menschen sind. Aber ich weiß nicht, wie sich das auflösen wird mit den Bewegungen. Es ist sehr polarisiert und Entfremdung funktioniert nicht, es wird nicht helfen.

Was mir und Van Morrison passiert war, dass er mir ein paar Songs schickte und ich nahm einen auf, der "Stand and Deliver" hieß. Als der in Amerika herauskam, als er richtig auf seiner Website veröffentlicht wurde... Das ist es, was die Leute... das ist es, was... Diese scharfe Kritik, die ich bekam, habe ich nicht verstanden, und ich habe versucht mir zu sagen: ‘Nun, das war gegen die britische Regierung, ich weiß nicht, was da los ist’. Aber Van Morrison hat einfach gleich weitergemacht. Als ich hörte, was er danach etwas rausbringen will, dachte ich: ‘Oh Gott, dieser Mann ist furchtlos!’ Und ich wäre das auch gern, aber ich bin es nicht. Ich habe mir dieses Angstsyndrom eingefangen.

Mir geht es schlecht, aber nicht mehr so schlecht wie vielleicht vor zwei oder drei Wochen, als ich hingebungsvoll die Sechs-Uhr- und die Zehn-Uhr-Nachrichten oder Talk Radio verfolgte oder versuchte, jemanden zu finden, der eine Sprache spricht, mit der ich mich identifizieren kann. Aber jetzt habe ich aufgehört Fernsehen zu schauen. Einer der Cartoons (den ich sah) war eine kleine Zeichnung von einem Typen, der zwei Quäker interviewte und sagte: „Wie kommt es, dass niemand in Eurer Gemeinschaft Covid hat”? Worauf sie sagten: „Nun, wir haben keinen Fernseher“.

Es ist so wahr Leute, so viel von der Krankheit ist jetzt in unseren Köpfen. Wir sind schwach geworden. Wenn wir über Redefreiheit, Bewegungsfreiheit, Wahlfreiheit, z.B. mit der Impfung…, sprechen, dann erleben wir das Gegenteil davon. Wenn man das wegnimmt, dann ist das, was wir erleben, Zwang. Und das beunruhigt mich am meisten. Und ich hatte zu meinem Freund, dem Arzt, meinem Arzt gesagt: „Glaubst Du, dass diese Impfung jemals obligatorisch werden wird – verpflichtend? Er sagte: „Lächerlich – absolut lächerlich! Das ist lächerlich, das könnten sie nie durchziehen, ich meine, die würden das nie durchziehen”! Aber ich habe das komische Gefühl, dass es nach und nach so ist. Und zu sehen, wie Prominente, vor allem, und das hat mich besonders mitgenommen, Prominente aus ethnischen Minderheiten, die ihre eigene Gemeinschaft mit Schuldzuweisungen belasten. Das hat mir mein verdammtes Herz gebrochen und mich so wütend gemacht. Ich habe viele Freunde in diesem Teil der Welt. Und zu sehen, wie sie auf diese Weise manipuliert werden, ist einfach – das ist der Punkt, an dem es für mich in Sadismus übergeht.

Die Fotos von den Leuten in den Bussen mit den Masken, die sagen: "Lasst ihr Opfer nicht vergeblich sein".
Puuuh, das ist schlimm. Das ist schlimm. Es ist düster, sehr düster. Das ist Schikanierung, das ist es. Während dieser ganzen Zeit habe ich "1984" von George Orwell gelesen. Und da sagt er etwas. Er sagte: “Wie bekommt man die volle Kontrolle über die Menschen?” Und er sagt: Durch Angst. Er sagte: "Nein, nicht die Angst, sondern Leiden ist der Weg, wie man die volle Kontrolle über die Menschen bekommt”. Und genau da sind wir angelangt. Es ist ein psychologisches Leiden, aber es läuft auf das Gleiche hinaus, und ich erlebe es. Wenn Sie in die Falle tappen, können Sie dann glauben, was Ihr Herz Ihnen sagt, dass es richtig ist? Oder verstößt es gegen das Narrativ?

Kann ich mit meiner Familie darüber reden, wie mir dabei zumute ist? Oje, es kann kaum riskanter warden. Als ich diese kleine Erklärung abgab, war ich froh, dass sie ohne viel Aufhebens ankam. Ich wurde von Leuten kritisiert, von denen ich das am wenigsten wollte. Aber das hat es genährt, wissen Sie, da hab ich's begriffen.

Und das bringt mich zurück zu der Frage, was ich tue, wenn ich vor einem Publikum spiele. Sage ich: "Mmh... für euch spiele ich nicht, weil ihr geimpft seid“? Und um ehrlich zu sein, der Großteil meines Publikums wird aus 60-Jährigen und noch Älteren bestehen und wenn diese Leute noch nicht …
Ich meine, ich weiß nicht, wie sie das ausgehalten hätten, wissen Sie. Das muss also etwas sein, das man anerkennt, verzeiht, was auch immer. Ich glaube nicht, dass es Verrat ist.

Ich wurde gebeten, einen privaten Auftritt in der Karibik zu geben, nachdem ich lange nicht mehr gespielt hatte. Und ich war in schlechter Verfassung, als ich mich von der zweiten Impfung erholte. Ich musste diesen Fragebogen der Regierung ausfüllen, weil ich wieder arbeiten wollte. Und währenddessen irgendwann hatte ich da mein Handy und mein Assistent zeigte mir, wie man es auf meinem Laptop macht. Und auf meinem Handy erschien diese App; dann stand da: Digitale ID und ich dachte: Was zum Teufel – das können die nicht machen. Sie können mich nicht zwingen, eine App zu kaufen, die Regierungs-App.

Ich löschte sie aber. Und dann dachte ich:’Das ist jetzt das, wo es aufhören muss. Und weißt du, das ist es, was Van sagt. Das muss aufhören. Und ich stimme zu, ich stimme zu, dass es aufhören muss. Aber von woher wird das kommen?

Interviewer: Warum melden sich nicht mehr Menschen zu Wort?

Clapton: Angst. Angst!

Interviewer: Wovor?

Clapton: Repressalien (Ausüben gesellschaftlicher Druckmittel ohne juristische Legitimation)
Sehen Sie, ich bin schon lange dabei und die Leute, die wahrscheinlich kommen würden, um mich spielen zu sehen, werden kommen, um mich spielen zu sehen. Sie haben mich betrunken spielen gesehen, sie haben mich spielen sehen, sie haben mich nüchtern gesehen, sie haben mich vernünftige Dinge tun sehen; auch wie ich mich schlecht benehme, aber sie kommen aus einem anderen Grund. Da bin ich ziemlich sicher.

Meine Angst ist, was sie meinen Kindern antun werden. Meine Angst vor der Impfung ist, was sie meinen Kindern antun wird. Das ist einer der Gründe, vielleicht der größte, weswegen ich heute hier mit Ihnen spreche. Und das heißt, sie können weitermachen, ich kann sie nicht aufhalten. Wenn sie erst einmal 18 sind, ist das ihre Entscheidung.

Ich glaube, sie sehen es als ein kurzfristiges Problem, dass sie zum Arzt oder in ein anderes Land gehen wollen. Etwas zu tun, das man einfach tun muss, um den Freiraum zu bekommen.
Ich habe mit meinen Töchtern darüber geredet, dass sie dann vielleicht keine Kinder kriegen können. Das kümmert sie wahrscheinlich nicht. Zu diesem Zeitpunkt in ihrem Leben ist das (noch) kein Thema.
Ja, das ist eines der Risiken, die ich eingehe, wenn ich das tue. Wissen Sie, sie werden mich ansehen und sagen, warum hältst du nicht einfach deinen Mund, Pa?
Und ich sage Ihnen, das Beste daran ist für mich, dass ich für diese Leute zu einem Ärgernis werde.
Ich wäre gerne ein Ärgernis für manche von denen, die da um den Tisch sitzen. Das wäre mir eine enorme Genugtuung. Aber meine größte Angst ist, was mit meinen Kindern passieren wird. Ich meine, ich möchte ihr Vertrauen und ihre Liebe nicht verlieren, wissen Sie.

Der Trick, den sie anwendeten, war, dass sie mit ihrer Propaganda dafür gesorgt haben, dass man sich für das Leben anderer Leute verantwortlich fühlt. Du bist also ... Ich kann als Mörder bezeichnet werden, und die Leute würden das wirklich glauben.

Das ist eine Wucht, das ist sehr clever!
Ich weiß nicht, was es braucht, aber ich stimme zu, dass es so wäre, es gäbe - ich habe versucht, auf Musikerkollegen zuzugehen, manchmal. Ich höre einfach nichts mehr von ihnen, mein Telefon klingelt nicht mehr so oft, ich bekomme nicht mehr so viele SMS und E-Mails. Es ist ziemlich auffällig, wissen Sie.

Interviewer: Haben Sie das bemerkt, seit Sie angefangen haben, Ihre Meinung offen kund zu tun?

Clapton:
Ja, ja! Wegen dieser Verbindung (Er sagt, dass der Rückgang der Kommunikationsebenen auf seine Verbindung mit anderen Andersdenkenden zurückzuführen ist).
Aber andererseits gibt es eine Menge Leute auf Robins Kanal, die unglaublich nett und unterstützend waren. Die haben mich ein bisschen zu einem Helden so wie Mike und Van gemacht – wohlgemerkt, weit dahinter.

von rei/sl

Quellen/Links:

https://www.youtube.com/watch?v=4OHmMKrVbNk

https://www.oraclefilms.com/

Veröffentlicht in Lückenpresse.