Ergänzende Sendungen zu diesem Thema:

Seniorenwohnpark Uhldingen-Mühlhofen: 13 Tote nach Impfung - alles nur Zufall? https://www.kla.tv/18273

Das ungeklärte Seniorensterben nach Covid-Impfungen https://www.kla.tv/18272

„DRINGENDER WECKRUF: Tausende sterben nach Corona-Impfung!“ https://www.kla.tv/18516

Video Text zum nachlesen

Quelle Kla.tv

Timon: Als in einem Seniorenheim in Uhldingen, Region Überlingen am Bodensee, Ende 2020, Anfang 2021 nach einer Covid-19-Impfung elf der 42 geimpften Senioren verstarben, machte sich ein Team von innerlich bewegten, couragierten Anwohnern auf, um Klarheit in die Zusammenhänge zu bringen. Eine der Aktivistinnen ist die Therapeutin Ines Cremer.

Durch die Dokumentation von Janis Stübner von Überlingen.fm zu den elf Todesfällen im Uhldinger Seniorenheim sind wir auf sie aufmerksam geworden.

Frau Cremer, was hat Sie bewogen, sich mit den verstorbenen Senioren näher zu befassen?

Frau Cremer: Ich bin einfach, dadurch dass Uhldingen hier ein sehr kleiner Ort ist und ich auch aus diesem ganzheitlichen Bereich komme, mich auch mit Impfungen beschäftigt habe und dann gehört habe, dass in diesem kurzen Zeitintervall innerhalb von drei Wochen tatsächlich 25 % von den geimpften alten Menschen gestorben sind, war es für mich einfach der Impuls nachzufragen, ob denn da auch wirklich sauber gearbeitet wurde und was da für Hintergründe sind, was da für Zusammenhänge sind, um da Licht reinzubringen und Klarheit und Transparenz da reinzubringen. Das war meine Hauptmotivation und ist es immer noch, weil […] die Ergebnisse, die wir bekommen haben oder die Antworten, die wir bekommen haben vom Gesundheitsamt zu den Fragen, die wir hatten, von der Heimleitung, waren nur in Teilen sozusagen zufriedenstellend. Also die Ergebnisse, wie die Fakten, die wir bekommen haben, wo wir wirklich eindeutig sagen können und Aussagen machen können, waren, dass die Heimleitung uns mitgeteilt hat, dass alle Bewohner zum Zeitpunkt der Impfung alle negativ getestet waren. Und dann, die Impfung kam und dann positive Tests reihenweise waren, die Menschen erkrankten und dann eben tatsächlich so viele gestorben sind und das ist in diesem zeitlichen Zusammenhang einfach hoch auffällig.

Und das ist ja in Uhldingen jetzt leider kein Einzelfall, aber da komme ich vielleicht gleich noch drauf. […]

Timon: „Sie haben mir erzählt, dass Sie herausgefunden haben, dass es hier im Ort im Zusammenhang mit diesen Todesfällen, die ja doch so zeitlich nah an den Impfungen waren, keine Verdachtsfälle gemeldet wurden. Ist das richtig?“

Frau Cremer: „Richtig, das hatten wir in dem offenen Brief an das Gesundheitsamt – war das eine der zentralen Fragen. Und, das ist bestätigt worden, dass der Gesundheitsamtsleiter uns mitgeteilt hat – dann schriftlich – dass keiner der Ärzte bis zum Zeitpunkt der Beantwortung, zumindest des offenen Briefes, ein Impfschadensverdachtsfall ans Paul-Ehrlich-Institut gemeldet hat. […] Der Amtsleiter selber äußerte sich dann noch, dass die Ärzte, die da beteiligt sind – also jetzt bei Todesfällen, im Zusammenhang mit einer Impfung – mindestens in diesem zeitlichen Zusammenhang, zwar melden können, aber nicht melden müssen. […] dadurch, dass die Ärzte, die den Tod feststellen, eben nicht ankreuzen „Unsichere Todesursache“, werden keine Ermittlungen eingeleitet. Dadurch, dass keine Impfschadens-Verdachtsfälle gemeldet wurden in Uhldingen, erfährt das Paul-Ehrlich-Institut auch nicht von einer möglichen Mitbeteiligung. Und das Paul-Ehrlich-Institut sagt dann: „Na ja, wenn wir nicht wissen, werden wir auch nicht tätig und leiten keine Untersuchungen ein.“ […]

Also hier scheint mir vollkommen unklar, wie die Ärzte da zu agieren haben. Und das ist eigentlich auch für mich nicht klar, wie im Zuge dieser bedingten Zulassung, das Paul-Ehrlich-Institut nicht ganz klare Anweisung an alle Ärzte in Deutschland rausgibt, dass die Todesfälle, wenn die in zeitlichem Zusammenhang von vier Wochen sind, dass auf jeden Fall ein Verdachtsfall gemeldet werden soll, sodass man das weiter in diese Impf-Surveillance [Fremdworterklärung: Surveillance (engl.) = Beobachtung, Überwachung] aufnehmen kann und dann wirklich untersuchen kann. Und dann kann man tatsächlich Aussagen machen. Besteht ein inhaltlicher Zusammenhang, eventuell in Mitbeteiligung der Impfung, oder besteht kein Zusammenhang. Und da das aber nicht passiert, ist einfach davon auszugehen, dass die Dunkelfallzahlen bedeutend höher sind, an Nebenwirkungen, Todesfällen nach Impfung in der Mitbeteiligung, als das Paul-Ehrlich-Institut überhaupt im Stande ist, dazu Aussagen zu machen.

Deshalb wollen wir, oder fühlen wir uns einfach aus unserer kleinen Gruppe hier, einfach wirklich motiviert, da Transparenz reinzubringen.

Und wirklich, es ist nicht nachvollziehbar aus meiner Sicht, wie es zu solchen Diskrepanzen kommen kann. So eine Unklarheit, da muss gemeldet werden oder kann gemeldet werden, ja, das geht nicht um Kavaliersdelikte. Hier sind Menschen vorzeitig gestorben und es ist nicht nur ein Fall gewesen, es sind dutzende, vielleicht sogar hunderte Fälle.

Es gab einen Mann, der jetzt auf https://corona-blog.net/, auf dieser Internetseite, wo letzte Woche ein Artikel veröffentlicht wurde. Da ging es um die Anzahl der über Achtzigjährigen im Januar und Februar, die Verstorbenen. Der hat für eine große Anzahl an Landkreisen herausgefunden, basierend auf den Sterbefallzahlen des RKI, dass in den Monaten Januar und Februar bereits bedeutend mehr Menschen in einer großen Anzahl von Landkreisen gestorben sind, als in dem ganzen Jahr 2020. Und da gibt es eine hohe Korrelation, die ist natürlich nicht kausal zu sehen. Aber wenn man das sieht, wenn das im Zeitraum der Impfung stattgefunden hat, ist eigentlich das Paul-Ehrlich-Institut das richtige Institut, da wirklich mal valide Statistiken rauszubringen. Und da mal genau zu untersuchen, wie ist das mit den Sterbefallzahlen in den Heimen vor Impfung, nach Impfung und da mal klare Vergleiche wirklich transparent zu machen. Und das geschieht meines Erachtens – ich hab da noch nichts von gelesen, also wenn das jemand gelesen hat, darf er mir da gerne was zuschicken. […]

Und das ist für mich absolut unerklärlich, weshalb ich auch motiviert bin, da wirklich Energie reinzustecken und weiter auch für Transparenz und Aufklärung zu sorgen, dass da in diesen nahen zeitlichen Zusammenhängen keine Impfschadensverdachtsfälle gemeldet werden an‘s Paul-Ehrlich-Institut. Von keinem Arzt, […] also es wird einfach wie ausgeblendet und man versucht alles, einen einfachen Weg zu gehen, zu sagen, die sind an Covid gestorben und damit ist für die Ärzte das dann auch erledigt. […]

Es ist mir vollkommen schleierhaft, wie man bei so einem Riesenunterfangen, die ganze Weltbevölkerung impfen zu wollen, Deutschland durchimpfen zu wollen, mit einem Geneingriff, der neun Monate Zeit hatte, entwickelt zu werden, wo gerade die Altersklasse, die alten Menschen, um die es ja hier zentral geht, die werden kaum vertreten in der Studie. Und dass da vom Paul-Ehrlich-Institut und von den Ärzten, die sich mal aufgemacht haben auch Leiden, zumindest Leiden abzuwenden, und eigentlich ja das Leiden lindern zu wollen, dass da nicht hochsensitiv drauf geschaut wird und dass es vom Paul-Ehrlich-Institut keine, wie soll ich sagen, vielleicht eine Aufforderung oder eine ganz klare Richtschnur gibt, dass alle Todesfälle mindestens als Verdachtsfälle zu melden sind, um dann weitere Schritte einzuleiten. […]

Und das aufzuklären ist mir wirklich ein tiefes Bedürfnis und ich hoffe, dass wir vielleicht mit diesem Beitrag auch die Menschen erreichen, die in den Altenheimen arbeiten, die alle Angst haben, ihren Job zu verlieren. Die Menschen, mit denen ich hier gesprochen habe, die sagen alle: Du, wenn ich sage, was ich gesehen habe, dann brauche ich morgen gar nicht mehr hinzugehen. Und das ist leider kein Einzelfall hier in Uhldingen.

Wir haben hier andere Fälle im näheren Umkreis, wo man auch von vielen Todesfällen spricht. Es gibt bundesweit mindestens zwei Dutzend Fälle, die ich bei meiner kurzen Recherche rausgefunden habe, wo ein ähnlicher Ablauf passiert. Dass das Impfteam kommt, vorher hat die Heimleitung dafür gesorgt, dass die Leute negativ sind, weil sie regelmäßig testen und auch eine Sorge haben für die Menschen, dass da keine Infektionen reingetragen werden. Dann kommt das Impfteam. Plötzlich werden die Leute positiv getestet, erkranken oder sterben möglicherweise und es gibt mindestens zwei Dutzend weitere Fälle bundesweit.
Und es scheint offenbar von den öffentlichen Medien niemand Interesse daran zu haben. Also, jedenfalls ist mir noch kein Bericht untergekommen, der das mal thematisiert hat. Ich finde das eigentlich ein Skandal, dass da kein Interesse besteht, mal das aufzuarbeiten.

Timon: Ja, wahrscheinlich haben Sie auch deswegen, wie es in der Dokumentation von Janis Stübner eben erwähnt wurde, Strafanzeige gestellt in diesem Zusammenhang. Vielleicht können Sie uns darüber noch mehr berichten. Wie ist es gelaufen? Wie ist der aktuelle Ermittlungstand der Staatsanwaltschaft?

Frau Cremer: Ja, da ist leider nicht so ganz viel zu berichten. Zumindest aber kann ich mitteilen, dass ermittelt wird wegen fahrlässiger Tötung. Also, es wurde diese Strafanzeige, die wir gestellt haben, mit zwei weiteren Ärztinnen und anderen Therapeuten – wir haben in unterschiedliche Richtungen da Strafanzeige erstattet. Unserer eigenen Strafanzeige ist auch eine andere angehängt worden, weil es laut Staatsanwalt auch so viele Strafanzeigen gegeben hat in dieser Sache, dass Gott sei Dank die Staatsanwaltschaft Konstanz sich da aufgefordert sah, tatsächlich Ermittlungen anzustellen. […]

Timon: Ja, wie ich so heraushöre, ist das Thema für Sie noch nicht abgeschlossen. Wie würde es jetzt für Sie weitergehen? Was sind die nächsten Schritte für Sie? Wie wollen Sie weitergehen?

Frau Cremer: Also was mich noch mehr motiviert hat, ist, dass, seitdem wir diesen offenen Brief hier in Uhldingen übergeben haben, die Strafanzeige erstattet ist, ist nichts mehr zu hören, weder in den lokalen Medien, der Gemeinderat fühlt sich hier nicht berufen, mal tätig zu werden und vielleicht eine öffentliche Sitzung dazu zu machen, dass zumindest mal ein paar Fakten geklärt werden können. Und das ist nicht nur in Uhldingen zu beobachten. Also diese Art von Verschweigen, von Tabuisierung, das ja nicht zu berühren, es könnte vielleicht eine Mitbeteiligung der Impfung sein, das ist so auffällig, dass ich mich da wirklich hochmotiviert sehe, Energie reinzustecken obwohl ich ja auch – ich mache das ja auch alles zusätzlich. Es ist ja auch Energie, die da drauf kommt. […].

Und wir haben uns vorgenommen, dass wir diese bundesweiten Fälle gesammelt darstellen wollen, zumindest in diesen Informationen, die überhaupt verfügbar sind.
Es sind in der Regel nur kleine Lokalbeiträge in irgendwelchen lokalen Zeitungen. Es wird auf Bundesebene ja so gut wie nichts berichtet. Und diese dutzenden Fälle, die es aber gibt, da wird eine Journalistin einen Beitrag machen, wird diese bundesweiten Fälle mal zu dem Kenntnisstand, den man jetzt haben kann aus diesen lokalen Zeitungen, darlegen und es gibt etliche die sich offenbar genauso ereignet haben.

Vorher sind die Heime negativ getestet, dann kommt das Impfteam, hinterher sind haufenweise positive Tests, Corona bricht aus. Alles schiebt man sozusagen dem Covid in die Schuhe und im letzten Satz wird erwähnt, die Leute sind auch geimpft worden.
Da braucht es einfach wirklich eine transparente Aufklärung. Wir haben ein paar Experten angefragt. Ein paar haben auch schon zugesagt. Die werden aus unterschiedlichen Bereichen kommen und dazu werden wir eine Podiumsdiskussion veranstalten. Also sowohl was diese Impfung angeht, was die Zulassungen angeht, was die Impfeinwilligung angeht, wie die stattgefunden haben und welche rechtlichen Aspekte da wichtig sind. Vielleicht kriegen wir auch noch ein paar Menschen aus diesem Bereich der Pflege, die dazu vielleicht tatsächlich noch persönliche Aussagen machen können. Das wäre mir ein grosses Anliegen, die noch zu erreichen. Dass man einfach nur die Menschen, die in der Pflege tätig sind, mal berichten, schlicht was sie wahrgenommen haben. Wie die Sachen sich ereignet haben. Wie es den Bewohnern ging hinterher. Nicht mehr und nicht weniger. Das ist so mein Aufruf den ich – der vielleicht ja auch durch dieses Interview jetzt noch in die Welt gehen kann, dass die Menschen sich angesprochen fühlen.

Timon: Ja, danke Frau Cremer. Danke für Ihr Engagement auch. Ja, sind wir gespannt, wie sich die Sache weiterentwickelt. Wir hoffen, dass sich andere Menschen anschließen und auch die Augen aufmachen und genauer hinschauen, was um sie herum passiert. Danke für dieses Gespräch mit Ihnen.

Frau Cremer: Sehr gerne. Danke auch.

von hm.

Quellen/Links:

Homepage von Ines Cremer:
https://www.wege-der-wandlung.com/

Fragen zu den RKI-Zahlen der Sterbefälle:
https://corona-blog.net/2021/03/26/ich-wurde-verbal-verpruegelt-big-data-spezialist-martin-adam-stellt-fragen-zu-den-rki-zahlen-der-sterbefaelle/

Veröffentlicht in Interview, Lückenpresse, Protest.