Ist die Kritik an den etablierten Medien berechtigt oder Paranoia à la „Lügenpresse“?
Die etablierten Medien stecken in einer massiven Glaubwürdigkeitskrise.

Teile des Publikums proben den Aufstand, öffentliche und veröffentlichte Meinung driften auseinander. Nicht nur hierzulande, auch in vielen anderen Ländern geraten die angeblichen Leitmedien unter Beschuss. Stein des Anstoßes sind die Inhalte – Stichwort „Lügenpresse“. Doch sind Lügen wirklich das Problem? Ulrich Teusch stellt zwei andere, weit gravierendere Faktoren ins Zentrum seiner Analyse: die Unterdrückung wesentlicher Informationen und das Messen mit zweierlei Maß.

Beide Defizite sind in unserem Mediensystem strukturell verankert. Wenn sich daran nichts ändert, wird sich das Siechtum der Mainstreammedien fortsetzen. Und der Journalismus, wie wir ihn kannten, wird bald der Vergangenheit angehören.

Lückenpresse
Das Ende des Journalismus, wie wir ihn kannten

Zitiert aus Deutschlandfunk.de

„Ich rege mich auf“, schreibt Ulrich Teusch gleich zu Beginn seines Buches „Lückenpresse“ über viele deutsche Mainstream-Medien: Über wichtige Meldungen, die es nicht in die Presse schafften. Über politische Narrative, denen die Nachrichtenlage angepasst werde. Und über doppelte Standards, je nachdem über wen berichtet werde.

Dass die da oben alle lügen, die Regierung, und die Medien, von solchen Theorien hält der profilierte Medienkritiker Ulrich Teusch nichts. „Ich missbillige ausdrücklich den Begriff ‚Lügenpresse‘“, stellt er klar. Aber Teusch beklagt eine „Lückenpresse“, in der zumindest Mainstream-Medien manch wichtige Meldung unter den Tisch fallen ließen und in der er doppelte Bewertungsstandards ausmacht, je nachdem, über wen gerade berichtet werde.

Komplette Kritik bei Deutschlandfunk.de

Jetzt zu den Protest-Produkten. Wir haben sowieso schon zu viel Zeit mit labern verbracht

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